Worldcup Luzern Rotsee 10/11.07.10


Das Siegerteam:
Der Deutschland-Achter mit (oben von links) Toni Seifert, Sebastian Schmidt, Lukas Müller, Florian Mennigen, Gregor Hauffe, (unten von links) Martin Sauer, Richard Schmidt, Kristof Wilke und Max Reielt



Im hohen Flug ins erfrischende Nass:
Achter-Steuermann
Martin Sauer
Kristof Wilke siegt im Deutschlandachter auf dem ´Göttersee´

So gerne ist Steuermann Martin Sauer diesmal sicher nur nach dem Gewinn des WM-Titels ins Wasser geworfen worden. Bei heißen Temperaturen weit über 30 Grad siegte sein Team, der Deutschland-Achter, in beeindruckender Manier beim Weltcup-Finale in Luzern. Kein Wunder, dass mit Sebastian Schmidt und Florian Mennigen zwei Achterrecken hinterher sprangen. Sie hatten sich die Abkühlung verdient.
Denn im Rennen kurz zuvor ging es heiß her. Olympiasieger Kanada machte ernst und forderte den Weltmeister heraus. Der kanadische Achter fuhr mit extrem hohem Starttempo auf den ersten 500 Metern eine halbe Länge davon. Der deutsche Achter lag zurück - eine Situation, welche die Crew bislang in der Saison nicht kannte. „Wir sind cool geblieben und haben unser Ding durchgezogen. Dass wir ein Rennen auch von hinten heraus umbiegen können, stärkt unser Selbstvertrauen nur weiter“, sagte Sebastian Schmidt.
Bei Streckenhälfte waren die Kanadier ein- und überholt, sie hatten ihre Körner verschossen. Dagegen baute der Deutschland-Achter jetzt seinen Vorsprung so weit aus, dass auch der Endspurt starke australische Achter in diesem Achterrennen mit Highspeed-Tempo nicht mehr ganz nach vorn fahren konnte.