31.07.2011 - Die juinge Reha ist am Rudern

Am Sonntag, 31.07. war es endlich so weit: Wir waren eingeladen bei der Undine! Nach kleineren logistischen Schwierigkeiten („wo ist denn nun das dumme Hinweisschild?“) kamen wir pünktlich mit der Sonne am See an.

Von der Pike auf -Boote raus tragen und „wie heißt so ein Paddel nochmal richtig?“- lernten wir alles, was man in einem Crashkurs lernen muss.

Egal ob blind oder bewegungseingeschränkt, körperlich kaum belastbar oder Schwierigkeiten mit der Atmung, die chronischen Erkrankungen, welche die Patienten der Jungen Reha mitbrachten, standen uns nicht im Wege.

Und das will was heißen: Nach häufig monatelangen Krankenhausaufenthalten tut es richtig gut, einfach mal wieder mitmachen zu können und zu merken: „Das geht, ich kann das!“.


Koordination war da eher chaotisch. Wir hatten viel zu lachen beim Kampf einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Und wenn der chlagmann blind ist, ist Kommunikation gefragt.


Timo, der an einem komplexen Syndrom leidet, konnte aufgrund dessen leider nicht mitrudern. Er hatte aber einen VIP Platz im Motorboot. Von dort aus  hat er sich schlapp gelacht über unser wenig elegantes sich in die Riemen legen.

 




Weil es so schön war, wir uns richtig rein gesteigert hatten und die Sonne uns küsste, wurden wir übermütig. Wir starteten ein Rennen. Die Dr.Grunewald (Besatzung: Holger, Alex, Matze, Olli) mit Tillmann
gegen die Reichenau (Tobi, Nina, Henning, Nico) mit Lutz.

Über den tatsächlichen Sieger herrscht bis dato Uneinigkeit :-)

Das dritte Boot (Sarah, Marie, Manu, Luca) mit Kerstin hatte ganz andere Dinge zu bewältigen. Nach einigen Kämpfen mit Schwäche und Motivation schlug sich das Team jedoch sehr wacker.

Obwohl die Mannschaft ihr Boot zu Anfang noch in Titanik umbenannt hatte, sanken sie nicht. Luca durfte sogar noch zur Belohnung eine extra Runde mit im Motorboot herum düsen.

Sein Kommentar als er wieder an Land ging: „Geil!“

Und das ist auch das perfekte Schlusswort.
Oder mit dem Worten von Terminator: Wir werden wieder kommen (wenn wir dürfen)!
DANKE!!!
/Nina King, Dipl. Sozialpädagogin in der Jungen Reha, Nachsorgeklinik Tannheim GmbH/

Natürlich dürft ihr!!!!!
Uns von der Undine hat euer Besuch mindestens genau so viel Spaß gemacht wie euch und so wie es für euch eine neue positive Erfahrung war, so war es dies auch für uns.
Auch von unserer Seite ein ganz herzliches Danke schön für euren Besuch.

/T.H./


Bilder Thomas Hirschenauer