17.07.2011 - Hausherrenhock

Es heißt, man solle nie nie sagen, aber auch nie immer denken – Hausherrenhock ist ja „immer“ das Gleiche: Viele Gäste, gutes Essen, gute Stimmung, gute Aussicht auf die vorbeidefilierenden beleuchteten Segelboote und zum Feuerwerk sitzt man quasi in der ersten Reihe. Was gibt es da noch zu berichten?
Dieser Hausherren-Sonntag in der Undine war keineswegs „wie immer“.
Nachmittags beim Gemüseschnipseln für den Mongolengrill wurden Gespräche gut informierter Kreise belauscht, die zu berichten wussten, dass die gesamte (!) Ostschweiz den ganzen (!) Abend über komplett Wolken verhangen sein und es Dauerregen geben solle.

Der Mongolengrill wurde kurzerhand in die (Mongolen-)Halle befördert und dort angeheizt.
Da nicht sein darf, was nicht sein kann, wenn die Undine feiert, erschien abends ein lokales Sonnenloch über dem Zellersee. Es wurden sogar drei Sonnenanbeter beobachtet. Sie verfolgten auf dem bereits im Schatten liegenden Undine-Gelände den Weg der untergehenden Sonne.
Im Laufe des Abends fungierte die Undine als wichtige Schalt- und Informationsstelle (sozusagen als Tourist-Information): Ein älterer Herr erkundigt sich, ob das Feuerwerk wirklich ausfalle. Das musste leider positiv beantwortet werden.
/J+M Rentz//Bilder: Thomas Hirschenauer/


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