Nachdem Martin Mutter die Anwesenden begrüßt hatte, wurde der bis zu diesem Datum verstorbenen Undinemitglieder Brigitte Esser, Elisabeth Renk und Karl Rubban gedacht.
Der Bericht aus den Ressorts war schon eher das, was mit Spannung erwartet wurde.
Die Finanzen sind in Ordnung, wie uns Thomas Reles berichtete und wie es die Kassenprüferin Erna Beck der Versammlung bestätigte. Der Ressortleiter Finanzen wurde auf Antrag von Erna Beck einstimmig entlastet.
Den Bericht über die sportlichen Entwicklungen des letzten Jahres übernahm Martin Mutter, da sich Klaus „Beaty“ Weber, der Ressortleiter Sport, auf einer Regatta in Köln befand. Auch in diesem Bereich hörten wir, die Undine war wieder sehr erfolgreich, was im Weltmeistertitel von Kristof Wilke, sowie dem Deutschen Meistertitel im U23-Achter für Tillmann Weisser, der guten Kaderleistung an den BaWü mit sieben Siegen und weiteren guten Platzierungen gipfelte.
In der Ruderausbildung läuft es gut, so gut, dass dieses Jahr die Warteliste aus dem vergangenen Jahr aufgearbeitet werden muss und somit keine neuen Bewerber ausgebildet werden.
Es konnten einige Aus- und Wanderfahrten durchgeführt werden.
Den Trainern und Ausbildern und Organisatoren sei an dieser Stelle für ihr Engagement gedankt.
Der Ressortleiter Verwaltung, Matthias Eck, konnte von einem „normalen“ Verlauf berichten. Leider sind diese bekannten Mitteilungen nicht so angenehm, kosten sie in der Regel doch eine ganze Stange Geld.
Das Ressort Öffentlichkeitsarbeit konnte mit Bekanntem und Neuem aufwarten. Das Undineheft erschien wie gewohnt sechsmal in 2010, der Presseausschuss, bestehend aus Julietta Rentz (Korrektur), Lutz Reichelt (Regattenberichte und Südkurier), Norbert Wenzel (Archivierung und Undinegeschichte), Simone Küchle, Johannes Fritsch, Clemens Keppler (Berichte), Thomas Hirschenauer (Berichte; Fotograf; Redaktion) und Kerstin Grahammer-Hirschenauer (Gesamtleitung) ist gut aufgestellt und arbeitet zuverlässig.
Neu war, dass die Undine in der Region etwas mehr registriert wird. Wir haben den Weg auf die Stelen an den Ortseingängen gefunden – es freut uns (und der Initiative der IG-Sport sei‘s gedankt). Unsere Homepage bekommt zusehends ein richtiges Gesicht, vor allem Magdi und Dieter sei hierfür gedankt.
Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde von der Versammlung ohne Einwände beschlossen, was zeigt, dass die Anwesenden Mitglieder die Notwendigkeit dieser Anhebung nachvollziehen konnten.
Der zeitlich umfangreichste Tagesordnungspunkt waren die zahlreichen Satzungsänderungen, die einzeln in alter und neuer Fassung verlesen werden mussten. Ein Dankeschön deshalb allen Anwesenden für die zumeist sachlichen und zielführenden Beiträge zu diesem Punkt.
Schließlich sind auch all diese Änderungen von der Versammlung verabschiedet worden.
Wahl des ersten Vorsitzenden! Wenn man in der Geschichte der Undine blättert, z. B. die Protokolle der Generalversammlungen liest, ist das eher ein kurzer, klarer und erfreulicher Tagesordnungspunkt. So dachten sicherlich auch viele an diesem Abend. Weit gefehlt.
In seiner Erklärung zu diesem Tagesordnungspunkt begründete Martin Mutter seine Entscheidung, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen und das ohne einen Kandidaten für die Nachfolge vorschlagen zu können.
Laut Satzung wird Martin Mutter das Amt noch ein Jahr ausüben.
Es war keine Generalversammlung mit trockenen Informationen, sondern eine Versammlung, die gezeigt hat, dass hier ein absolut reger Verein, mit breit gefächerten Fragestellungen und ebensolchen Problemen am Werke ist. Die Versammlung hat deutlich gemacht, dass die Riege, die lenkt und leitet, die Anstöße gibt und diese auch in die Tat umsetzt, breiter werden muss.
Der Ausklang hat sich wieder ganz in den gewohnten Ablauf eingefügt. Man stand noch an der Theke und unterhielt sich über dies und das, Allgemeines und auch Spezielles.
Man darf auf die nächste Generalversammlung gespannt sein.
T.H.
Bilder Thomas Hirschenauer:


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