Anrudern mit Bootstaufe - 10. April 2011

Ein ganz besonderer Tag sollte das Anrudern in diesem Jahr werden – und es wurde ein ganz besonderer Tag. Der Bootsplatz füllte sich schon früh, was dem Anlass durchaus entsprach.



Zwei Boote sollten an diesem Sonntag ihre Namen bekommen und feierlich getauft werden.

Ein Vierer, den das Friedrich-Hecker-Gymnasium und die Undine zusammen angeschafft haben, und der natürlich hauptsächlich dem Ausbildungsbetrieb zur Verfügung steht und zwar in erster Linie dem Schulsport.

Herr Merklinger, der Direktor des Hecker-Gymnasiums, beleuchtete noch einmal kurz die Historie des Schulruderns in Radolfzell und  hielt die Taufrede. Der Name wurde vom Gymnasium ausgesucht und es war eigentlich klar welcher Name gewählt wurde. Und da in den USA die Nachfahren von Friedrich Hecker wohnen, müsse man ihnen natürlich ein Bild von der Taufe des Bootes zusenden.

So wurde der schmucke Vierer von Herrn Petek auf den Namen „Friedrich Hecker“ getauft. Er wünschte ihm allzeit eine gute Fahrt und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel. Mit einem Glas Sekt, das über den Bootskörper gegossen wurde, verlieh er diesem Wunsch Nachdruck.

Das zweite Boot wurde von Tillmann Weisser auf den Namen „Frank the Tank“  getauft. Dem Kinderzweier wünschte er ebenfalls allezeit eine gute Fahrt und die handbreit Wasser unter dem Kiel. Auch der Zweier wurde zur Bekräftigung des Wunsches mit Sekt begossen.
Die Taufrede hielt ebenfalls Tillmann Weisser und erklärte charmant das Zustandekommen des Namens, der nun gänzlich von der Tradition der Namensgebung der Undine abweicht. Tillmann meinte, dass viele Boote, mit denen die Rennruderer auf Regatten am Start sind, sehr liebe Namen haben.

Sie würden „Butzele“ und „Laugele“ heißen. Es sei in der Situation kurz vor dem Start, wo sich der Athlet sowieso unsicher ist, nicht gerade eine Motivation, in einem „…le-Boot zu sitzen. Da wäre es schon was anderes, wenn das Sportgerät „Frank der Panzer“ heißt. Selbstbewusstsein pur würde daraus entspringen.

Wir wünschen dem Boot und den Athleten jede Menge Selbstbewusstsein und viele, viele gute Platzierungen.

Beide Boote wurden anschließend mit ihrem zukünftigen Element vertraut gemacht.
Der Vierer wurde von Lehrern und Lehrerinnen des FHG zum ersten Mal gerudert und Herr Merklinger bewies, dass er ein Fachmann im Steuern einer Lehrermann/frauschaft ist – wen wundert‘s.
Danach wurde der Vierer an eine Schülermannschaft übergeben.
Den Zweier bestiegen zwei Nachwuchsruderer aus dem Ruderclub Undine.

Bericht und Bilder Thomas Hirschenauer





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